Marienbad

Marienbad ist das jüngste Mitglied des weltberühmten Westböhmischen Bäderdreieck (gegründet im Jahre 1808) und dessen Ruhm auf Heilkraft der hiesigen Mineralquellen beruht. Die Dominante Marienbads ist die einmalige Promenade mit Trinkhalle, gusseiserner Kolonnade die im UNESCO Erbe eingetragen ist und Singender Fontäne.

MARIENBAD

Heilquellen
Die zur Trinkkur verordnete Wassermenge pro Tag beträgt in der Regel ung. 1 Liter pro Person. Die Mineralquellen werden zur Inhalationstherapie und Mineralbädern verwendet.

Kolonnade mit der singenden Fontäne
Die einzigartige Eisenkonstruktion stammt aus dem Jahre 1889. Eine szenische Fontäne, die jede ungerade Stunde von einer Musikveranstaltung begleitet wird. Am Abend wird die Fontäne beleuchtet.

Kolonade Ferdinandquelle
Der Abt Reitenberger liess im Jahre 1826 die Empire-Kolonnade erbauen. Auf einer kleinen Fläche entspringen mehrere Säuerlinge von unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung. Die Ferdinandquellen I und II sind die ältesten bekannten Quellen, die schon im 16. Jh. durch ihren salzigen Geschmack (Glaubersalz) die Aufmerksamkeit erweckten.

Spaziergänge
Geologischer Park: Es ist ein Lehrpfad im Waldpark, wo ausgesuchtes Steinwerk aus diversen Orten des Kaiserwalds verlegt worden ist.

Goethe - Weg (1 Km): Betreten Sie die Naturszenerien, die bei den gemeinsamen Spaziergängen mit Ulrike von Lewetzov der Dichter und Gelehrte Johann Wolfgang Goethe besuchte (in Marienbad 1821 - 1823).

Königsweg (1,6 Km): Weg zu den Aussichtspunkten, die den sächsischen König Fridrich August II. inspierten (in Marienbad 1834 - 1835).

Das Klima Marienbads entspricht der Mittelgebirgslage, die Luft ist köstlich frisch, leicht anregend, mässig feucht und äusserst ozonreich. Das alles multipliziert die Kuranwendungen.